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Viktoria-K |
| Makeev State Rocket Center
legt einen Entwurf für die schwere RN "Victoria-K" vor, die unter Berücksichtigung der Besonderheiten
der russischen Bedingungen gebaut werden soll. Der Entwurf des "Victoria-K" zeigt, dass Russland viel näher an der Durchführbarkeit eines Lunar Programmes ist als es für möglich gehalten wird. Soll etwa das ehemalige Mondprogramm der Soviet-Union in unveränderter Form neu aufgelegt werden ? Das Know-how ist vorhanden. Das Projekt soll nur Triebwerke nutzen, die serienmäßig von der heimischen Industrie gebaut werden. Für die Produktion sollen bestehende Raketen-Fabriken genutzt werden. Bei der Konstruktion der Rakete wird der Transportfähigkeit der Blöcke auf die maximale Anlagenverfügbarkeit berücksichtigt. Dies ist notwendig, um die spezifischen russischen Transport-Probleme zu nutzen. Für die RN "Victoria-K"» werden nur serienmäßige russische Triebwerke verwendet, einschließlich die neuesten Entwicklungen. Dazu gehören RD-170, RD-180 und RD-191. Alle diese Triebwerke von NPO Energomash gehören eine Familie von Triebwerken an mit einer einheitlichen Brennkammer. Das RD-170 wird für die ukrainische "Zenit", das RD-180 für die amerikanische "Atlas-5", und das RD-191 für die russische "Angara" verwendet. Um die rund 100 Tonnen Nutzlast in die Erd-Umlaufbahn zu bringen, soll die Oberstufe ein Triebwerk RD-0124 bekommen, das bereits für die oberen Stufen der Trägerrakete "Sojus-2" genutzt wird. Das Paket besteht aus sieben parallelen Blöcken. Nur der obere achte Block ist im Tandem mit dem zentralen Block angeordnet. Die Transport-Beschränkungen ist für die Größe der Raketen -Einheiten maßgeblich und ist auch einer der Gründe für die Ablehnung des Einsatzes von Wasserstoff-Oxydator. Die Viktoria-K soll ein Startgewicht von etwa 3.000 Tonnen erreichen. Die erste Stufe besteht aus 4 seitlichen Blöcken mit dem Triebwerk RD-170. Die zweite Stufe sind zwei seitliche Blöcke mit dem Triebwerk RD-180 und die dritte Stufe (der zentrale Block) hat ein Triebwerk RD-191. Die Brenndauer der Triebwerke ist vom Treibstoffvolumen abhängig und soll nacheinander 155...165 Sekunden, 310...320 Sekunden, 670...750 Sekunden betragen. Es folgt der obere Block mit dem Triebwerk RD-0124. Alle Triebwerke arbeiten mit Kerosin/Sauerstoff. |
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